Ev. Evangeliums-Kirchengemeinde zu Reinickendorf

 

Gottesdienste

Eine herzliche Einladung zum Gottesdienst wieder in unserer Kirche.

GeDANKen zur Befreiung - eine Andacht
Freitag, 8. Mai 2020, 17 Uhr Evangeliums-Kirche

8. Mai 1945 - 8. Mai 2020
Vor 75 Jahren endet der zweite Weltkrieg.
Der Tag steht auch für die Befreiung vom Nationalsozialismus.

Wir wollen innehalten, gedenken, danken,...
Wir wollen Andacht halten, daran denken, gemeinsam danken,...
Die Andacht wird auch via Instagram erlebbar sein.
#evainreinickendorf #kircheimkiez
Für Besucher*innen gelten die aktuellen Hygiene-Vorgaben.
Halten Sie vor allem Abstand.
Das Tragen von Gesichtsmasken ist empfohlen, aber keine Voraussetzung zur Teilnahme.
Bitte tragen Sie sich dann auch in die dann ausliegende Liste ein.

Eine herzliche Einladung zum Gottesdienst wieder in unserer Kirche.
Sonntag, 10. Mai 2020
Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf max. 50 Personen begrenzt.
Damit niemand abgewiesen werden muss, feiern wir zwei Gottesdienste an diesem Sonntag: Der erste um 10 Uhr, der zweite dann um 11 Uhr.
Wir bitten alle sich dann in die ausliegenden Listen einzutragen.
Bitte halten Sie sich an die notwendigen Hygiene-Vorschriften.
Aus aktuellem Anlass müssen wir auf Gemeindegesang und Abendmahl leider verzichten.
Den Teilnehmer*innen ist empfohlen Mundschutz zu tragen, dieser ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme am Gottesdienst.

Kollekten sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Gottesdienstes. Gottesdienste finden zur Zeit anders statt als gewöhnlich. Wenn Sie oneline spenden möchten, können Sie das hier tun.

Gottesdienst OHNE Gemeinde am Sonntag Jubilate am 03.Mai 2020 in Evangelium

Für den Gottesdienst brauchen Sie zum Mitfeiern das Evangelische Gesangbuch:
Lieder:  EG 116,1.4.5 Er ist erstanden. Halleluja
EG 432 Gott gab uns Atem
EG 170, 1 Komm, Herr, segne uns 

Begrüßung mit Wochenspruch
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2.Korinther 5,17

Lied zum Eingang: EG 100,1.2.5 Wir wollen alle fröhlich sein
Psalm 66 in einer Übertragung von Peter Spangenberg
Stimmt ein, ihr Menschen, stimmt ein
In das festliche Singen für unseren Gott!
Lasst eure Stimmen erklingen in der ganzen Welt,
damit Gottes Name Musik wird.
Redet mit Gott:
Wie wunderbar ist deine Schöpfung!
Selbst deine Gegner müssen davor erblassen.
Rund um die Erde soll es erklingen:
Mit Blues und Choral,
Mit Trommel und Pfeife,
mit Pauken und Trompeten,
mit Balalaika und Harmonika:
Tretet näher, ihr Menschen, und bewundert
Die Schönheit der Welt und erkennt,
welche Wunder Gott den Menschen anvertraut.
Ein ganzes Volk hat er vorzeiten in die Freiheit geführt,
trockenen Fußes durchs Meer.
Er hält seine Menschenkinder fest im Auge,
und wer das leugnet, kommt damit 
keinen Schritt weiter.
Alle Welt soll es hören, wie wir unseren Gott besingen.
Wie er uns durch alle schweren Stationen und Prüfungen
hinweg am Leben erhält.
Jeder sollte selbst erzählen,
welche Geschichte er mit Gott hat. 
Mit dem Gott, der uns zuhört, wenn wir beten,
und uns die Antwort gibt, die wir brauchen.
Jauchzet Gott, alle Lande,
wie wunderbar ist deine Schöpfung.
AMEN 
Quelle: Peter Spangenberg: Höre meine Stimme: Die 150 Psalmen der Bibel übertragen in die Sprache unserer Zeit, Agentur des Rauhen Hauses 2013 

Tagesgebet
Herr, ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel. 
Die Nacht ist verflattert, und ich freue mich am Licht. 
Herr, ich bin fröhlich. Die Vögel und Engel singen, und ich jubiliere auch.
Das All und unsere Herzen sind offen für Deine Gnade.
 Ich fühle meinen Körper und danke. Herr, ich freue mich an der Schöpfung. 
Und dass Du dahinter bist und daneben und davor und darüber und in uns. 
Die Psalmen singen von Deiner Liebe, die Propheten verkündigen sie, und wir erfahren sie. 
Ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel. Ein neuer Tag, der glitzert und knistert und jubiliert von Deiner Liebe. 
Jeden Tag machst Du, Du zählst jeden Tag die Haare auf meinem Kopf. Halleluja, Herr. 

Gebet aus Afrika 
Quelle: https://www.malteser-geistlicheszentrum.de/fileadmin/Files_sites/Fachbereiche/Geistliches_Zentrum/Materialien/Gebet_des_Monats/Gebet_des_Monats_2017-9.pdf

Evangelium: Joh 15,1-8 (Predigttext) aus der Basisbibel
»Ich bin der wahre Weinstock.
Mein Vater ist der Weinbauer. Er entfernt jede Rebe an mir, die keine Frucht trägt.
Und er reinigt jede Rebe, die Frucht trägt, damit sie noch mehr Frucht bringt.
Ihr seid schon rein geworden durch das Wort, das ich euch verkündet habe.
Bleibt mit mir verbunden, dann bleibe auch ich mit euch verbunden.
Eine Rebe kann aus sich selbst heraus keine Frucht tragen.
Dazu muss sie mit dem Weinstock verbunden bleiben.
So könnt auch ihr keine Frucht tragen, wenn ihr nicht mit mir verbunden bleibt.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt
so wie ich mit ihm, bringt reiche Frucht.
Denn ohne mich könnt ihr nichts erreichen. Wer nicht mit mir verbunden bleibt,
wird weggeworfen wie eine abgeschnittene Rebe und vertrocknet.
Man sammelt das Abgeschnittene ein und wirft es ins Feuer, wo die Rebe verbrennt.
Wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte im Innersten bewahrt, dann gilt: Was immer ihr wollt, darum bittet – und eure Bitte wird erfüllt werden.
Die Herrlichkeit meines Vaters wird darin sichtbar, dass ihr viel Frucht bringt
und euch als meine Jünger erweist.«

Credo
Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, 
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, 
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, 
empfangen durch den Heiligen Geist, 
geboren von der Jungfrau Maria, 
gelitten unter Pontius Pilatus, 
gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen in das Reich des Todes, 
am dritten Tage auferstanden von den Toten, 
aufgefahren in den Himmel; 
er sitzt zur Rechten Gottes, 
des allmächtigen Vaters; 
von dort wird er kommen, 
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, 
die heilige christliche Kirche, 
Gemeinschaft der Heiligen, 
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten 
und das ewige Leben. 
Amen. 

Predigt

Predigtlied: EG 432 Gott gab uns Atem  

Abkündigung

Wenn alles so bleibt, wie bisher vom Senat Berlin angekündigt, feiern wir am 10.Mai 2020 wieder unter besonderen hygienischen Maßgaben Gottesdienst in der Kirche. Wir feiern Gottesdienst um 10.00 Uhr und 11.00 Uhr, um den gebotenen Mindestabstand einhalten zu können. Wenn die Kirche voll ist, kommen Sie bitte zu einem anderen Gottesdienst wieder.

Die Kollekte in diesem Gottesdienst sammeln wir für Internationale ökumenische Versöhnungsprojekte „Healing of memories“ und für das Ökumenische Institut in Bossey in der Schweiz. Weitere Infos und Online- Spendenformular: www.ekbo.de/spenden. Außerdem finden Sie Informationen auch auf dieser Homepage unter „Spenden und Kollekten“. 

Fürbitten

Liebevoller Gott, die Verbindung zu dir hält uns am Leben. Wir bitten dich, dass du uns immer in dieser Verbindung hältst und uns zurückholst, wenn wir uns entfernen.

Liebevoller Gott, wir bitten dich für alle, die die Verbindung zum echten Leben verloren haben. Hilf ihnen, wieder zu dir und damit zu sich zu finden.

Liebevoller Gott, wir bitten dich für alle Kranken und Sterbenden. Sei auch in den schweren und schmerzvollen Stunden bei ihnen und trage sie.

Liebevoller Gott, wir bitten dich für alle Entwurzelten. Sei du ihnen Heimat auch in der Fremde. 

Liebevoller Gott, wie oft wurden und werden wir schuldig an anderen Menschen und Völkern. Lass uns die Wege von Versöhnung und Gewaltfreiheit suchen und finden, damit deine Welt ein Stern des Friedens wird. Wir bitten Dich: Stärke Deine Kirchen auf dem Weg zur Einheit.

Liebevoller Gott, in dem Gebet, welches uns dein Sohn Jesus Christus gegeben hat, kommen wir dir nah. Zu dir beten wir: 

Vaterunser
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
AMEN

Segenslied: EG 170,1 Komm, Herr, segne uns
Segen
 
Gott segne dich und behüte dich,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.
AMEN 



Der Gottesdienst OHNE Gemeinde am 26. April 2020, 2. Sonntag nach Ostern: Misericordias Domini

wurde aufgezeichnet und ist hier zu sehen.

Gottesdienst am Sonntag Misericordias Domini 26.04.2020 in Evangelium

Für den Gottesdienst brauchen Sie zum Mitfeiern das Evangelische Gesangbuch:
Psalm 23 Nr.711
Lied:  Wir wollen alle fröhlich sein Nr.100,1.2.5
Der Herr ist mein getreuer Hirt EG 274

Begrüßung mit Wochenspruch 

„Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.“ Joh 10,11a.27-28 

Lied zum Eingang: EG 100,1.2.5 Wir wollen alle fröhlich sein 

Psalm 23 EG 711 
Psalmen wurden früher gesungen. Zum Beispiel zuhause, in der Natur oder am Palast des Königs. Aber vor allem auch im Tempel. Viele Psalmen hat wohl König David geschrieben. Der war früher Hirtenjunge. Später wurde er König. Davis sang für den kranken König Saul Psalmen. Manchmal spielte er dazu Harfe. In seinen Liedern singt er von Gott. Er singt von Gottes Macht. Er beschreibt, wie Gott ist. Was Gott für Menschen tut. Wie Menschen Gott erleben. David war Hirtenjunge. Mit Schafen kannte er sich gut aus. Gott als guter Hirte-das konnte er sich gut vorstellen. Davon hat er gesungen. Davon singen Menschen bis heute. 

Tagesgebet

Jesus Christus, du bist der gute Hirte. Du weidest uns und gibst uns, was wir zum Leben brauchen. Du lässt uns nicht allein. Du stellst dich zwischen uns und die Gefahren, die uns bedrohen. 
Wir bitten dich, dass du Einheit und Einigkeit unter uns schaffst. Das du die Verloreneren suchst und die Verstreuten zurückführst. Damit wir deine Herde sind und du unser Hirte. Dir sei Ehre in Ewigkeit. AMEN

Evangelium: Joh 10,11-16.27-30 (Predigttext)
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Der Mietling, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie –, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.
Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt; und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann es aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.

Credo 
Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, 
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, 
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, 
empfangen durch den Heiligen Geist, 
geboren von der Jungfrau Maria, 
gelitten unter Pontius Pilatus, 
gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen in das Reich des Todes, 
am dritten Tage auferstanden von den Toten, 
aufgefahren in den Himmel; 
er sitzt zur Rechten Gottes, 
des allmächtigen Vaters; 
von dort wird er kommen, 
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, 
die heilige christliche Kirche, 
Gemeinschaft der Heiligen, 
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten 
und das ewige Leben. 
Amen. 

Predigt

Predigtlied: EG 274 Der Herr ist mein getreuer Hirt  

Abkündigung
Wenn alles so bleibt, wie bisher vom Senat Berlin angekündigt, feiern wir am 10.Mai 2020 wieder unter besonderen hygienischen Maßgaben Gottesdienst in der Kirche. 

Die Kollekte in diesem Gottesdienst sammeln wir je zur Hälfte für die Missionarischen Dienste in der Landeskirche und die Wohnungslosenhilfe. Weitere Infos und Online- Spendenformular: www.ekbo.de/spenden. Außerdem finden Sie Informationen auch auf dieser Homepage unter „Spenden und Kollekten“. 

Fürbitten
Gott, du bist uns wie ein guter Hirte

Wir gehen gerade durch schwere Zeiten
Und uns fehlt die Orientierung. 
Zeige uns Wege, die wir gehen können
Und lass uns aufeinander achten
Und besonders für die da sein, denen das gehen schwer fällt.

Gott, du bist uns wie ein guter Hirte

Menschen tragen Verantwortung für andere, für die Gesellschaft.
Schenke du ihnen Kraft dafür. Gib ihnen Umsicht und Menschenliebe, damit sie weise Entscheidungen treffen.

Gott, du bist uns wie ein guter Hirte
Menschen gehören zusammen. Menschen brauchen einander.
Mache uns zu mitfühlenden Menschen
Und lass uns auch jetzt nicht die Menschen in den Flüchtlingslagern in Moria und auf Lesbos und überall auf der Welt vergessen. 

Gott, du bist uns wie ein guter Hirte

Wir leben mitten in der Schöpfung und sie gibt uns, was wir zum Leben brauchen.
Hilf uns, dass wir die Schöpfung viel besser schützen, damit es für alle reicht und auch unsere Enkelkinder noch
Gut und sicher auf dieser Welt leben können. 

Vaterunser
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
AMEN

Segen 
Gott segne dich und behüte dich,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.
AMEN 


Gottesdienst am Sonntag Quasimodogeniti, der erste Sonntag nach Ostern am 19. April 2020 
Für diesen Gottesdienst brauchen Sie/ braucht Ihr: drei Kerzen und Streichhölzer; das Evangelische Gesangbuch mit Psalm 116 EG 746 und die Lieder: Wir wollen alle fröhlich sein EG 100 und Weißt du, wieviel Sternlein stehen EG 511
Begrüßung
Wochenspruch: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. 1.Petrus 1,3

Votum
Wir sprechen das Votum und laden Sie und Euch dazu ein, mit uns drei Kerzen zu entzünden.
Wir feiern diesen Gottesdienst im Angesicht Gottes,
er kann Böses zum Guten wenden,
Ungerechtigkeit in Recht
1.KERZE ANZÜNDEN
Wir feiern im Angesicht Jesu Christi,
er ist gestorben, damit wir leben.
2.KERZE ANZÜNDEN
Wir feiern im Angesicht des Heiligen Geistes,
niemand ist einsam
in der Gemeinschaft,
wir gehören zusammen und zu Gott.
3.KERZE ANZÜNDEN
So feiern wir Gottesdienst im Namen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
AMEN

Psalm 116 EG 746Lied: Wir wollen alle fröhlich sein EG 100,1.2.5
Evangelium Johannes 20,1. 11b. 19-29  

1 Am Sonntagmorgen, dem ersten Tag der neuen Woche, ging Maria aus Magdala noch vor Sonnenaufgang zum Grab. Da sah sie, dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen gewesen war, nicht mehr vor dem Eingang lag.  
11b Weinend schaute sie in die Kammer  12 und sah zwei weiß gekleidete Engel an der Stelle sitzen, wo der Leichnam von Jesus gelegen hatte; einen am Kopfende, den anderen am Fußende.  13 »Warum weinst du?«, fragten die Engel. »Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingebracht haben«, antwortete Maria.  14 Als sie sich umblickte, sah sie Jesus dastehen. Aber sie erkannte ihn nicht.  15 Er fragte sie: »Warum weinst du? Wen suchst du?« Maria hielt Jesus für den Gärtner und fragte deshalb: »Hast du ihn weggenommen? Dann sag mir doch bitte, wohin du ihn gebracht hast. Ich will ihn holen.«  16 »Maria!«, sagte Jesus nun. Sie wandte sich ihm zu und rief: »Rabbuni!« Das ist Hebräisch und heißt: »Mein Lehrer.«  17 Jesus sagte: »Halte mich nicht fest! Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater in den Himmel zurückgekehrt. [..] Ich gehe zurück zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott!«  

19 Am Abend desselben Tages hatten sich alle Jünger versammelt. Aus Angst vor den führenden Juden ließen sie die Türen fest verschlossen. Plötzlich kam Jesus zu ihnen. Er trat in ihre Mitte und grüßte sie: »Friede sei mit euch!«  20 Dann zeigte er ihnen die Wunden in seinen Händen und an seiner Seite. Als die Jünger ihren Herrn sahen, freuten sie sich sehr.  21 Jesus sagte noch einmal: »Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich jetzt euch!«  22 Nach diesen Worten hauchte er sie an und sprach: »Empfangt den Heiligen Geist!  23 Wem ihr die Sünden erlasst, dem sind sie erlassen. Und wem ihr die Schuld nicht vergebt, der bleibt schuldig.«  24 Thomas, einer der zwölf Jünger, der auch Zwilling genannt wurde, war nicht dabei.  25 Deshalb erzählten die Jünger ihm später: »Wir haben den Herrn gesehen!« Doch Thomas zweifelte: »Das glaube ich nicht! Ich glaube es erst, wenn ich seine durchbohrten Hände gesehen habe. Mit meinen Fingern will ich sie fühlen, und meine Hand will ich in die Wunde an seiner Seite legen.«  26 Acht Tage später hatten sich die Jünger wieder versammelt. Diesmal war Thomas bei ihnen. Und obwohl sie die Türen wieder abgeschlossen hatten, stand Jesus auf einmal in ihrer Mitte und grüßte sie: »Friede sei mit euch!«  27 Dann wandte er sich an Thomas: »Leg deinen Finger auf meine durchbohrten Hände und sieh sie dir an! Gib mir deine Hand und leg sie in die Wunde an meiner Seite! Zweifle nicht länger, sondern glaube!«  28 Thomas antwortete: »Mein Herr und mein Gott!«  29 Da sagte Jesus: »Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können sich erst die schätzen, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!«

Glabensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, 
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, 
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, 
empfangen durch den Heiligen Geist, 
geboren von der Jungfrau Maria, 
gelitten unter Pontius Pilatus, 
gekreuzigt, gestorben und begraben, 
hinabgestiegen in das Reich des Todes, 
am dritten Tage auferstanden von den Toten, 
aufgefahren in den Himmel; 
er sitzt zur Rechten Gottes, 
des allmächtigen Vaters; 
von dort wird er kommen, 
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, 
die heilige christliche Kirche, 
Gemeinschaft der Heiligen, 
Vergebung der Sünden, 
Auferstehung der Toten 
und das ewige Leben. 
Amen.


Predigt
Abkündigungen

Die Kollekte sammeln wir für die Arbeit des Kirchlichen Fernunterrichts und für die offene Altenarbeit. In der eigenen Gemeinde sammeln wir für die Arbeit mit Senioren. Nähere Informationen finden sie auf unserer Homepage. 

Lied: Weißt du, wieviel Sternlein stehen EG 511

Fürbitten und Verstorbenengedenken
 

Lebendiger Gott, du schenkst uns das Leben in seiner ganzen Fülle. Du schenkst uns Hoffnung und Zukunft. Mit unseren Bitten können wir zu Dir kommen und wollen dir ans Herz legen, was uns auf dem Herzen liegt:

Wir bitten Dich für N.N., der im Alter von … Jahren verstorben ist und vom dem wir am … mit christlichem Geleit Abschied genommen haben:

Gott, du bist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Du gibst uns Menschen das Leben –
Du hast N.N. das Leben geschenkt. 
Mit ihm ist Liebe und Segen in die Welt gekommen.
Dafür sind wir dankbar.  
Nun hast du ihn wieder zu dir genommen.
Wenn wir aus diesem Leben scheiden, 
verbirgst du es für eine Weile im Geheimnis des Todes
und bringst es dereinst erneuert ans Licht
als unser ewiges Leben.

Wir bitten Dich für unseren Verstorbenen N.N. , birg ihn in deinem Frieden und erwecke ihn an dem Tage, den du bestimmt hast nach deiner Verheißung.
Lass ihn teil haben an Deiner unerschöpflichen Herrlichkeit.
Wir bitten Dich für alle, die unter seinem Tod leiden:
Tröste sie und lass sie erfahren, dass Du uns umgibst mit Deiner Liebe. 
Verwandle ihre Trauer, wenn es Zeit dafür geworden ist, in ein leises Lob für das Wunder des Lebens.
Gib ihnen neuen Lebensmut und lass sie wieder Freude am Leben finden.

Lebendiger Gott, 
manchmal geht es uns wie den Menschen am leeren Grab.
Wir spüren nur noch, wie traurig uns das Leben macht.
Wir sehen nur noch, wie das Leben leer und ausgehöhlt ist.
Hilf du uns dann, unseren Blick neu auszurichten 
um zu sehen was du uns im Leben schenkst
und was wir Gutes im Leben erfahren haben. 

Lebendiger Gott, 
manchmal geht es uns wie Thomas.
Wir fühlen uns allein gelassen mit unseren Ängsten und Sorgen
und trauen uns nicht, zu glauben, dass du bei uns bist.
Hilf uns dann, deine Nähe zu spüren
und zu erfahren, dass du mit uns gehst. 

Lebendiger Gott, 
manchmal geht es uns wie den Jüngern.
Uns fehlt der Mut, weiterzuerzählen, was wir von dir erfahren haben 
und das du uns das Leben schenkst.
Gib du uns dann deinen Heiligen Geist, der 
uns Kraft und Liebe und Besonnenheit gibt. 

Gemeinsam wollen wir zu dir beten, wie es uns unser Bruder Jesus Christus gesagt hat: 

Vaterunser 
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen

Gott segne dich und behüte dich,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.
AMEN

Ostersonntag, 11:00 Uhr

Der Gottesdienst in der Kirche musste wegen der Corona-Pandemie ausfallen.
Die Alternative:
Gottesdienst draußen, am Zaun, an der frischen Luft, bei Traumwetter! Bibeltexte und Bilder wurden am Zaun mit Kabelbindern als "begehbarer" Gottesdienst befestigt. 
Die Resonanz: Der Kirchzaun war (mit 1,5 Meter Abstand von Person zu Person) gerade wegen der Pandemie besonders gut besucht. Ein Gottesdienst, an den sich alle Beteiligten sehr lange erinnern werden!


Ostermorgen
ab 06.15 Uhr

Das Anzünden der Osterkerze können Sie dieses Jahr live am Rechner mitverfolgen. Danach wird die Osterkerze im Foyer der Kirche stehen und wer mag, kann ab 07.00 Uhr gern vorbeikommen und sich einzeln ein Osterlicht abholen.

Die Evangeliums Kirchengemeinde lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Link für die Teilnahme am Ostermorgen in der Evangeliumskirche über den Anbieter zoom:
https://zoom.us/j/121280433?pwd=SFljdGZwZDRjaE4vMWJ3a01RSkY5UT09
Meeting-ID: 121 280 433
Passwort: Ostermorge    

Anleitung für das Einloggen bei zoom:

  • :Benötigt wird ein Computer mit Webcam ODER ein Smartphone
  • Ich sende mit dieser Mail einen Link zur Einladung sowie Zugangsdaten. Es gibt zwei mögliche Wege zur Teilnahme an der Videokonferenz:
    a) auf den Computer / das Smartphone die kostenlose Software / App von zoom installieren (dies wird auch bei Nutzung des Einladungslinks als Option angeboten, kann besser schon im Vorfeld erfolgen)

    b) auf der Internetseite www.zoom.us den LINK „An einem Meeting teilnehmen“ (oben auf der Seite) klicken und dann ID und danach Passwort aus der Mail eingeben
  • beim Beitreten zum Meeting wird abgefragt, ob die Kamera und das Mikrofon genutzt werden sollen. Wir werden als Moderator die Audios stummschalten.

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind. 

 

Pfarrerin Manuela Michaelis wird Gebete auf die Homepage stellen und wenn Sie mögen, können Sie mit mir beten: Hier klicken

Gottesdienst am 05.04.2020 OHNE in der Kirche anwesende Gemeinde

Anja Simon, unsere Kirchenmusikerin hat zwei Lieder gesungen, zu denen Sie gerne mitsingen können. 

Gottesdienst am Palmsonntag, den 05.April 2020
Für diesen Gottesdienst brauchen Sie/ braucht Ihr: drei Kerzen und Streichhölzer 
Die Lieder: Jesus zieht in Jerusalem ein Kindergesangbuch Nr. 57,1-4 und Sanfter Gott, wir loben Dich (Melodie:

Großer Gott, wir loben dich) Kindergesangbuch 155, 1.4.5

Votum 
Wir sprechen das Votum und laden Sie und Euch dazu ein, mit uns drei Kerzen zu entzünden.
Wir feiern diesen Gottesdienst im Angesicht Gottes,
er kann Böses zum Guten wenden,
Ungerechtigkeit in Recht
1.KERZE ANZÜNDEN
Wir feiern im Angesicht Jesu Christi,
er ist gestorben, damit wir leben.
2.KERZE ANZÜNDEN
Wir feiern im Angesicht des Heiligen Geistes,
niemand ist einsam
in der Gemeinschaft,
wir gehören zusammen und zu Gott.
3.KERZE ANZÜNDEN
So feiern wir Gottesdienst im Namen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
AMEN  

Begrüßung
Wochenspruch: Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Joh 3,14b.15

Psalmgebet nach Psalm 69 

EINE
Gott hilf mir!
Denn das Wasser steht mir bis zum Hals. 
Ich versinke in der Tiefe
Und habe keinen Grund unter den Füßen.

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Ich bin in Not, wie in ein tiefes Wasser geraten
und drohe zu ertrinken. 
Schon kann ich kaum noch schreien.
So heiser bin ich.

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Meine Augen sind verschwommen von Tränen,
weil ich solange auf dich warten muss,
auf meinen Gott.

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Dennoch bete ich zu Dir, weil ich weiß,
du bist gut, 
weil ich weiß, du kannst helfen,
weil sonst keiner ist, der tun kann,
was du tun kannst. 

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Höre auf dein Kind,
das in der Not zu dir ruft.
Lass´nicht zu,
dass die Angst mich überwältigt. 

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Erhöre mich schnell!
Komm zu meiner ängstlichen Seele
Und befreie sie aus Not und Angst.
Gott, deine Hilfe schütze mich.  

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.
AMEN

Lied: Jesus zieht in Jerusalem ein 

Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem nach Matthäus 21,1-10 und Lukas 19,28-40

Als Nacherzählung mit Bodenbild  

Jesu Einzug in Jerusalem
1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sogleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! 3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen. 4 Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9): 5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.« 6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, 7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. 8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. 9 Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! 10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? 11 Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa.

Jesu Einzug in Jerusalem
28 Und als er das gesagt hatte, ging er voran und zog hinauf nach Jerusalem.  29 Und es begab sich, als er nahe von Betfage und Betanien an den Berg kam, der Ölberg heißt, da sandte er zwei Jünger  30 und sprach: Geht hin in das Dorf, das gegenüberliegt. Und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringt's her!  31 Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann sagt so: Der Herr bedarf seiner. 32 Und die er gesandt hatte, gingen hin und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte. 33 Als sie aber das Füllen losbanden, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum bindet ihr das Füllen los?  34 Sie aber sprachen: Der Herr bedarf seiner. 35 Und sie brachten's zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf. 36 Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. 37 Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten,  38 und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! 39 Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! 40 Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

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Lied: Sanfter Gott, wir loben dich 
Die Kollekte sammeln wir für die Gefängnisseelsorge. Nähere Informationen finden sie auf unserer Homepage.  

Fürbitten
Freundlicher Gott, gerade wenn der Weg zu schwer ist, 
wenn wir das Ziel aus den Augen verloren haben, 
wenn wir nicht ein noch aus wissen, 
gerade dann können wir zu dir kommen. 
Wir wollen bitten für die, die uns am Herzen liegen 
Und um die wir uns sorgen.
Sei du bei ihnen mit deinem Segen. 

Sei mit deinem Segen bei den Familien in dieser Stadt. Schenke ihnen viel Kraft und Verständnis füreinander. Dass sie diese Zeit gemeinsam überstehen und sich Halt geben.

Sei mit deinem Segen bei den Kindern, die in ihren Familien von Vernachlässigung und Gewalt bedroht sind. Gib ihnen jemanden an die Seite, der ihre Schmerzen und ihre Angst sieht und ihnen helfen kann.

Sei mit deinem Segen bei allen Menschen die jetzt sehr allein sind und niemanden zum reden haben. Zeige ihnen Wege aus der Einsamkeit. 

Sei du mit deinem Segen auch bei uns und lass uns wissen, dass du mit uns gehst. Und gemeinsam wollen wir zu dir beten, wie es uns dein Sohn Jesus Christus gesagt hat:  

Vaterunser 
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen. 

Segen 

Gott segne dich und behüte dich,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.
AMEN 

 


Gottesdienst am Sonntag Judika

29.03.2020 in der Evangeliumskirche Reinickendorf

Votum
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes, dessen Schönstes das Leben und dessen Stärkstes die Liebe ist, Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist. AMEN
 
Begrüßung mit dem Wochenspruch
Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20,28

Psalm 43 Evangelisches Gesangbuch 724

Gebet
Jesus Christus ist den schwersten Weg gegangen,
hat uns Menschen gedient und uns das Leben geschenkt.
Jesus Christus, Sohn Gottes, war gehorsam bis ins Dunkel hinein.
Und hat so das Leben errungen.

Gerade in den dunkelsten Stunden ist er uns nah und ist da,
wenn wir nicht mehr weiterwissen.
Sein Weg kann uns trösten,
wenn unser Weg im Nebel versinkt
und jeder Schritt ein Schritt ins Ungewisse ist.

Jesus Christus, Sohn Gottes,
gib uns deine Stärke und schenke uns Zuversicht,
dass wir auch dann bei Dir geborgen sind,
wenn die Welt um uns herum ins Wanken gerät.
Und nimm uns unsere Ängste von der Seele,
die uns niederdrücken.
Das wir dir vertrauen können und zu einem befreiten Leben finden,
auch in schweren Zeiten.
Dir sei Ehre in Ewigkeit
AMEN
 
Lied der Woche
Holz auf Jesu Schultern Evangelisches Gesangbuch 97

Evangelium Markus 10,35-35
Vom Herrschen und vom Dienen
35 Da gingen zu ihm Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, und sprachen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden.
36 Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich für euch tue?
37 Sie sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit.
38 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde?
39 Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde;
40 zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das zu geben steht mir nicht zu, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist.
41 Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes.
42 Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an.
43 Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein;
44 und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.
45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.


Fürbitten und Gedenken an die Verstorbenen
Lebendiger und barmherziger Gott, dein Erbarmen erfüllt unsere Welt, du begegnest uns jeden Tag mit deiner Gnade. Mit unseren Bitten wollen wir zu Dir kommen du wollen dir ans Herz legen, was uns auf dem Herzen liegt:

Wir bitten Dich für N.N., der im Alter von 89 Jahren verstorben ist und vom dem wir in der vergangenen Woche mit christlichem Geleit Abschied genommen haben:

Gott, du bist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Du gibst uns Menschen das Leben -
und wenn wir aus ihm scheiden,
verbirgst du es für eine Weile im Geheimnis des Todes
und bringst es dereinst erneuert ans Licht
als unser ewiges Leben.

Wir bitten Dich für unseren Verstorbenen N.N., birg ihn in deinem Frieden und erwecke ihn an dem Tage, den du bestimmt hast nach deiner Verheißung.
Lass ihn teil haben an Deiner unerschöpflichen Herrlichkeit.
Wir bitten Dich für alle, die unter seinem Tod leiden:
Tröste sie und lass sie erfahren, dass Du uns umgibst mit Deiner Liebe.
Verwandle ihre Trauer, wenn es Zeit dafür geworden ist, in ein leises Lob für das Wunder des Lebens.
Gib ihnen neuen Lebensmut und lass sie wieder Freude am Leben finden.

Barmherziger Gott, in diesen unruhigen Zeiten denken wir an die, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Wir denken an die Menschen, die im Krankenhaus sind du um ihr Leben kämpfen. Wir denken an die Verstorbenen. Sei ihnen nah und birg sie in deinem heilenden Frieden. 

Stille
Wir denken an die Menschen, die uns nahestehen und um die wir uns Sorgen machen. Bewahre sie vor Krankheiten und Schmerzen.
Stille
Wir denken an die Menschen, die dem Virus hilflos ausgesetzt sind und die sich nicht schützen können. Wir denken an die obdachlosen Menschen in unseren Straßen, wir denken an die Menschen auf der Flucht in den überfüllten Lagern auf Lesbos und in Moria. Die Menschen, die an den geschlossenen Grenzen gestrandet sind und die gerade aus unserem Blick geraten.
Stille
Wir denken an alle Menschen, die sich für die Gemeinschaft und unsere Gesundheit engagieren. Die Ärztinnen, die Pfleger, die Forscher in den Laboren. Stärke sie in ihrer Arbeit. Wir denken an die Menschen, die uns mit Lebensmitteln versorgen und jeden Tag auf Arbeit gehen. Wir denken auch an die, die sich ehrenamtlich engagieren um besonders gefährdeten Menschen zu helfen.
Stille
Wir denken an alle, die jetzt in Quarantäne sind uns isoliert von anderen Menschen. Wir denken an alle, die von häuslicher Gewalt bedroht sind. An alle Kinder, die alleingelassen sind.
Stille
Wir denken an unsere Gemeinschaft. Denken aneinander und bitten dich, barmherziger Gott, dass du unsere Gemeinschaft stärkst und uns bei dir hältst.
Im Vertrauen auf dein rettendes Handeln beten wir zu dir, wie es uns unser Bruder Jesus Christus gesagt hat:

Vaterunser
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Segen
Gott segne dich und behüte dich,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.
AMEN 

 

 

Gottesdienst am 21.03.2020
Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Gemeindeglieder, liebe Besucher*innen,

heute wird in der Evangeliumskirche der Gottesdienst OHNE in der Kirche anwesende Gemeinde stattfinden. Aber ich werde die Kerzen auf dem Altar anzünden und einen kleinen Gottesdienst feiern.
Die Liturgie wird so aussehen:
Ich spreche zu Beginn das Votum, dann werde ich das Lied EG 98 „Korn, das in die Erde“ singen, das Evangelium Johannes 12,20-24 lesen, ein Gebet und das Vaterunser sprechen und den Segen für alle.
Feiern Sie in Gedanken bitte mit, singen sie mit und beten Sie das Vaterunser.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie behütet bleiben und das Gottes heilender Segen Sie bewahrt

Ihre Pfarrerin Manuela Michaelis