Evangeliumskirchengemeinde Berlin-Reinickendorf
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 Geschichte

 

 

1897, als noch gar nicht an die Evangeliumsgemeinde zu denken war, begann eigentlich ihre Geschichte, weil in der Aula der neugegründeten Hausotter-Grundschule regelmäßig mit einem Gottesdienst der Gemeinde Alt-Reinickendorf zusätzlich zum Gottesdienst in der Dorfkirche begonnen wurde.

 

1905 wurde in der Hausotterstraße 25 auf einem Grundstück, das der ortsansässige Bauer Ferdinand Hausotter der Kirche schenkte, das Gemeindehaus gebaut und als fünfter Pfarrbezirk der Dorfgemeinde in Dienst genommen. Zum Bau einer eigenen Kirche auf dem ebenfalls geschenkten Gelände am Hausotterplatz kam es wegen der Ereignisse des Ersten Weltkrieges nicht mehr. Von dem wenigen, was von der Nutzung des Gemeindehauses in seiner Anfangszeit bekannt ist, kann das regelmäßige Proben eines großen Chors und das Treffen eines Jungmännervereins mit Turn- und Sportübungen genannt werden.


Die Geschichte der Gemeindeaktivitäten im Gemeindehaus in der nationalsozialisten Zeit liegt im Dunkel, die hier tätigen Pfarrer werden sich wohl leider zu den deutschen Christen gezählt haben. Am Bahnhof Schönholz gab es in einer Gaststätte eine Gruppe der bekennenden Christen, die mit dem Gemeindehaus nichts zu tun haben wollten.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg führten die Bemühungen um Eigenständigkeit am 1. April 1954 zur Gründung der Evangeliumsgemeinde mit einem eigenen 1955 gewählten Gemeindekirchenrat und zwei Pfarrstellen sowie einer Pastorinnenstelle. Erstes Projekt war -- mit tatkräftig sammelnder Unterstützung eines Kirchbauvereins -- der Bau der Evangeliumskirche, die am 2. Advent 1956 eingeweiht wurde. Nun fanden Trauungen und Konfirmationen nicht mehr in der Dorfkirche Alt-Reinickendorf statt. Das Gemeindeleben entwickelte sich: Kinder- und Jugendgruppen, Rentner- und Erwerbslosenkreise, Frauenhilfe, Hannakreis und Männergruppen, Flüchtlingsbetreuung und häusliche Seelsorge, Chor und Kindergarten gehörten zu den Aufgaben. 1960 wurde die Schuke-Orgel in der Kirche eingeweiht.

 

1965 wurde das Gemeindehaus auf den Grundfesten des alten Gebäudes neu errichtet und den Bedürfnissen einer lebendigen Gemeinde angepasst. Bald war sie mit mehr als 12.000 Gemeindemitgliedern die größte evangelische Gemeinde im Kirchenkreis Reinickendorf. Nicht die Pfarrer, sondern langjährig tätige Mitarbeiter und besonders treue Ehrenamtliche prägten das Gesicht der Gemeinde.


Doch in den 80er Jahren blieb auch diese Gemeinde nicht von dem allgemeinen Rückgang der Gemeinde-Mitgliederzahlen und vom strukturellen Wandel der kirchlichen Sozialarbeit mit ihren Folgen für die inhaltliche Arbeit und die Zahl der Mitarbeiter verschont. Immer wieder war es die Konzeption der Gemeinde, mit den vorhandenen Mitarbeitern die Wünsche und Bedürfnisse der Gemeindeglieder zu erfüllen. In Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte wurden die jungen Familien, Mütter mit ihren Kindern als Schwerpunkt gemeindlicher Arbeit gefördert. Es wird viel gefeiert bei Familien-Gottesdiensten und anderen Festen. Evangelium bleibt trotz sinkender Zahlen eine lebendige Gemeinde mit offenen Türen für jedermann.

 

2011, nach Jahren der Planung, war es endlich soweit: Ein neues Gemeindezentrum sollte rund um die Kirche am Hausotterplatz entstehen, Zentrum des Ganzen ist eine neue Kita, und auch die Kirche wurde umgebaut und soll Teil des Gesamtkonzeptes am Hausotterplatz werden. Das alte Gemeindehaus wurde verkauft.

 

2012, am 1. April, wurde unser neues Gemeindezentrum feierlich eingeweiht!

Der Neubau ist fertig! Die Kirchengemeinde und die Kita sind jetzt am Hausotterplatz zu finden! Kommen Sie doch mal vorbei!


 

 

Evangeliumsgemeinde, Hausotterplatz 3, 13409 Berlin  | buero@evangeliums-gemeinde.de