Ev. Evangeliums-Kirchengemeinde zu Reinickendorf

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Gottesdienste

Wie Sie aus der Presse wissen und wie es gerade auch geboten ist, werden auch wir in der Evangeliumsgemeinde bis auf weiteres alle Angebote, alle Gruppen, alle Treffen absagen. Dazu zählen seit dem 16.03.2020 auch die Gottesdienste. Es finden bis auf weiteres keine Gottesdienste in der Evangeliumskirche statt.

Pfarrerin Manuela Michaelis wird Gebete auf die Homepage stellen und wenn Sie mögen, können Sie mit mir beten: Hier klicken

Gottesdienst am 05.04.2020 OHNE in der Kirche anwesende Gemeinde

Anja Simon, unsere Kirchenmusikerin hat zwei Lieder gesungen, zu denen Sie gerne mitsingen können. 

Gottesdienst am Palmsonntag, den 05.April 2020
Für diesen Gottesdienst brauchen Sie/ braucht Ihr: drei Kerzen und Streichhölzer 
Die Lieder: Jesus zieht in Jerusalem ein Kindergesangbuch Nr. 57,1-4 und Sanfter Gott, wir loben Dich (Melodie:

Großer Gott, wir loben dich) Kindergesangbuch 155, 1.4.5

Votum 
Wir sprechen das Votum und laden Sie und Euch dazu ein, mit uns drei Kerzen zu entzünden.
Wir feiern diesen Gottesdienst im Angesicht Gottes,
er kann Böses zum Guten wenden,
Ungerechtigkeit in Recht
1.KERZE ANZÜNDEN
Wir feiern im Angesicht Jesu Christi,
er ist gestorben, damit wir leben.
2.KERZE ANZÜNDEN
Wir feiern im Angesicht des Heiligen Geistes,
niemand ist einsam
in der Gemeinschaft,
wir gehören zusammen und zu Gott.
3.KERZE ANZÜNDEN
So feiern wir Gottesdienst im Namen Gottes,
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
AMEN  

Begrüßung
Wochenspruch: Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Joh 3,14b.15

Psalmgebet nach Psalm 69 

EINE
Gott hilf mir!
Denn das Wasser steht mir bis zum Hals. 
Ich versinke in der Tiefe
Und habe keinen Grund unter den Füßen.

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Ich bin in Not, wie in ein tiefes Wasser geraten
und drohe zu ertrinken. 
Schon kann ich kaum noch schreien.
So heiser bin ich.

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Meine Augen sind verschwommen von Tränen,
weil ich solange auf dich warten muss,
auf meinen Gott.

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Dennoch bete ich zu Dir, weil ich weiß,
du bist gut, 
weil ich weiß, du kannst helfen,
weil sonst keiner ist, der tun kann,
was du tun kannst. 

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Höre auf dein Kind,
das in der Not zu dir ruft.
Lass´nicht zu,
dass die Angst mich überwältigt. 

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.

EINE
Erhöre mich schnell!
Komm zu meiner ängstlichen Seele
Und befreie sie aus Not und Angst.
Gott, deine Hilfe schütze mich.  

ALLE
Aus der Tiefe rufe ich zu Dir,
HERR vergiss mich nicht.
AMEN

Lied: Jesus zieht in Jerusalem ein 

Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem nach Matthäus 21,1-10 und Lukas 19,28-40

Als Nacherzählung mit Bodenbild  

Jesu Einzug in Jerusalem
1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sogleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! 3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen. 4 Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9): 5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.« 6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, 7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. 8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. 9 Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! 10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? 11 Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa.

Jesu Einzug in Jerusalem
28 Und als er das gesagt hatte, ging er voran und zog hinauf nach Jerusalem.  29 Und es begab sich, als er nahe von Betfage und Betanien an den Berg kam, der Ölberg heißt, da sandte er zwei Jünger  30 und sprach: Geht hin in das Dorf, das gegenüberliegt. Und wenn ihr hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und bringt's her!  31 Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann sagt so: Der Herr bedarf seiner. 32 Und die er gesandt hatte, gingen hin und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte. 33 Als sie aber das Füllen losbanden, sprachen seine Herren zu ihnen: Warum bindet ihr das Füllen los?  34 Sie aber sprachen: Der Herr bedarf seiner. 35 Und sie brachten's zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf. 36 Als er nun hinzog, breiteten sie ihre Kleider auf den Weg. 37 Und als er schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten,  38 und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! 39 Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! 40 Er antwortete und sprach: Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.

Predigt 

Lied: Sanfter Gott, wir loben dich 
Die Kollekte sammeln wir für die Gefängnisseelsorge. Nähere Informationen finden sie auf unserer Homepage.  

Fürbitten
Freundlicher Gott, gerade wenn der Weg zu schwer ist, 
wenn wir das Ziel aus den Augen verloren haben, 
wenn wir nicht ein noch aus wissen, 
gerade dann können wir zu dir kommen. 
Wir wollen bitten für die, die uns am Herzen liegen 
Und um die wir uns sorgen.
Sei du bei ihnen mit deinem Segen. 

Sei mit deinem Segen bei den Familien in dieser Stadt. Schenke ihnen viel Kraft und Verständnis füreinander. Dass sie diese Zeit gemeinsam überstehen und sich Halt geben.

Sei mit deinem Segen bei den Kindern, die in ihren Familien von Vernachlässigung und Gewalt bedroht sind. Gib ihnen jemanden an die Seite, der ihre Schmerzen und ihre Angst sieht und ihnen helfen kann.

Sei mit deinem Segen bei allen Menschen die jetzt sehr allein sind und niemanden zum reden haben. Zeige ihnen Wege aus der Einsamkeit. 

Sei du mit deinem Segen auch bei uns und lass uns wissen, dass du mit uns gehst. Und gemeinsam wollen wir zu dir beten, wie es uns dein Sohn Jesus Christus gesagt hat:  

Vaterunser 
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen. 

Segen 

Gott segne dich und behüte dich,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.
AMEN 

 


Gottesdienst am Sonntag Judika

29.03.2020 in der Evangeliumskirche Reinickendorf

Votum
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes, dessen Schönstes das Leben und dessen Stärkstes die Liebe ist, Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist. AMEN
 
Begrüßung mit dem Wochenspruch
Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele. Matthäus 20,28

Psalm 43 Evangelisches Gesangbuch 724

Gebet
Jesus Christus ist den schwersten Weg gegangen,
hat uns Menschen gedient und uns das Leben geschenkt.
Jesus Christus, Sohn Gottes, war gehorsam bis ins Dunkel hinein.
Und hat so das Leben errungen.

Gerade in den dunkelsten Stunden ist er uns nah und ist da,
wenn wir nicht mehr weiterwissen.
Sein Weg kann uns trösten,
wenn unser Weg im Nebel versinkt
und jeder Schritt ein Schritt ins Ungewisse ist.

Jesus Christus, Sohn Gottes,
gib uns deine Stärke und schenke uns Zuversicht,
dass wir auch dann bei Dir geborgen sind,
wenn die Welt um uns herum ins Wanken gerät.
Und nimm uns unsere Ängste von der Seele,
die uns niederdrücken.
Das wir dir vertrauen können und zu einem befreiten Leben finden,
auch in schweren Zeiten.
Dir sei Ehre in Ewigkeit
AMEN
 
Lied der Woche
Holz auf Jesu Schultern Evangelisches Gesangbuch 97

Evangelium Markus 10,35-35
Vom Herrschen und vom Dienen
35 Da gingen zu ihm Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, und sprachen zu ihm: Meister, wir wollen, dass du für uns tust, was wir dich bitten werden.
36 Er sprach zu ihnen: Was wollt ihr, dass ich für euch tue?
37 Sie sprachen zu ihm: Gib uns, dass wir sitzen einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken in deiner Herrlichkeit.
38 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr wisst nicht, was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke, oder euch taufen lassen mit der Taufe, mit der ich getauft werde?
39 Sie sprachen zu ihm: Ja, das können wir. Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr werdet zwar den Kelch trinken, den ich trinke, und getauft werden mit der Taufe, mit der ich getauft werde;
40 zu sitzen aber zu meiner Rechten oder zu meiner Linken, das zu geben steht mir nicht zu, sondern das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist.
41 Und als das die Zehn hörten, wurden sie unwillig über Jakobus und Johannes.
42 Da rief Jesus sie zu sich und sprach zu ihnen: Ihr wisst, die als Herrscher gelten, halten ihre Völker nieder, und ihre Mächtigen tun ihnen Gewalt an.
43 Aber so ist es unter euch nicht; sondern wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein;
44 und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein.
45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele.

Predigt

Fürbitten und Gedenken an die Verstorbenen
Lebendiger und barmherziger Gott, dein Erbarmen erfüllt unsere Welt, du begegnest uns jeden Tag mit deiner Gnade. Mit unseren Bitten wollen wir zu Dir kommen du wollen dir ans Herz legen, was uns auf dem Herzen liegt:

Wir bitten Dich für N.N., der im Alter von 89 Jahren verstorben ist und vom dem wir in der vergangenen Woche mit christlichem Geleit Abschied genommen haben:

Gott, du bist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Du gibst uns Menschen das Leben -
und wenn wir aus ihm scheiden,
verbirgst du es für eine Weile im Geheimnis des Todes
und bringst es dereinst erneuert ans Licht
als unser ewiges Leben.

Wir bitten Dich für unseren Verstorbenen N.N., birg ihn in deinem Frieden und erwecke ihn an dem Tage, den du bestimmt hast nach deiner Verheißung.
Lass ihn teil haben an Deiner unerschöpflichen Herrlichkeit.
Wir bitten Dich für alle, die unter seinem Tod leiden:
Tröste sie und lass sie erfahren, dass Du uns umgibst mit Deiner Liebe.
Verwandle ihre Trauer, wenn es Zeit dafür geworden ist, in ein leises Lob für das Wunder des Lebens.
Gib ihnen neuen Lebensmut und lass sie wieder Freude am Leben finden.

Barmherziger Gott, in diesen unruhigen Zeiten denken wir an die, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Wir denken an die Menschen, die im Krankenhaus sind du um ihr Leben kämpfen. Wir denken an die Verstorbenen. Sei ihnen nah und birg sie in deinem heilenden Frieden. 

Stille
Wir denken an die Menschen, die uns nahestehen und um die wir uns Sorgen machen. Bewahre sie vor Krankheiten und Schmerzen.
Stille
Wir denken an die Menschen, die dem Virus hilflos ausgesetzt sind und die sich nicht schützen können. Wir denken an die obdachlosen Menschen in unseren Straßen, wir denken an die Menschen auf der Flucht in den überfüllten Lagern auf Lesbos und in Moria. Die Menschen, die an den geschlossenen Grenzen gestrandet sind und die gerade aus unserem Blick geraten.
Stille
Wir denken an alle Menschen, die sich für die Gemeinschaft und unsere Gesundheit engagieren. Die Ärztinnen, die Pfleger, die Forscher in den Laboren. Stärke sie in ihrer Arbeit. Wir denken an die Menschen, die uns mit Lebensmitteln versorgen und jeden Tag auf Arbeit gehen. Wir denken auch an die, die sich ehrenamtlich engagieren um besonders gefährdeten Menschen zu helfen.
Stille
Wir denken an alle, die jetzt in Quarantäne sind uns isoliert von anderen Menschen. Wir denken an alle, die von häuslicher Gewalt bedroht sind. An alle Kinder, die alleingelassen sind.
Stille
Wir denken an unsere Gemeinschaft. Denken aneinander und bitten dich, barmherziger Gott, dass du unsere Gemeinschaft stärkst und uns bei dir hältst.
Im Vertrauen auf dein rettendes Handeln beten wir zu dir, wie es uns unser Bruder Jesus Christus gesagt hat:

Vaterunser
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Segen
Gott segne dich und behüte dich,
Gott lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig,
Gott erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir seinen Frieden.
AMEN 

 

 

Gottesdienst am 21.03.2020
Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Gemeindeglieder, liebe Besucher*innen,

heute wird in der Evangeliumskirche der Gottesdienst OHNE in der Kirche anwesende Gemeinde stattfinden. Aber ich werde die Kerzen auf dem Altar anzünden und einen kleinen Gottesdienst feiern.
Die Liturgie wird so aussehen:
Ich spreche zu Beginn das Votum, dann werde ich das Lied EG 98 „Korn, das in die Erde“ singen, das Evangelium Johannes 12,20-24 lesen, ein Gebet und das Vaterunser sprechen und den Segen für alle.
Feiern Sie in Gedanken bitte mit, singen sie mit und beten Sie das Vaterunser.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie behütet bleiben und das Gottes heilender Segen Sie bewahrt

Ihre Pfarrerin Manuela Michaelis